Diese Webseite verwendet Cookies. So können wir Ihnen das bestmögliche Nutzererlebnis bieten. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.

 

Persönlicher Erfahrungsbericht

Das Schwierigste war, mich zu überwinden und den Anfang zu machen, um etwas zu verändern. Im Januar 2010 hatte ich dann aber nach einem Blutwertecheck genug: Gewicht 123 kg, lange Zeit schon Tabletten gegen zu hohen Blutdruck und nun auch noch Tabletten wegen hoher Cholesterinwerte?

Vorher

NEIN, sagte ich mir. Nicht noch mehr Tabletten!

Eines wusste ich aber von vornherein: Ohne ärztliche Hilfe wird es nichts bei mir. Von meiner Hausärztin bekam ich den Rat, es mal bei Fr. Dr. Höfert zu versuchen. So, so, Orthopädin und Abnehmen? Hmm, anhören kannst du dir das ja mal. Also Termin geholt und mir dann alles ausführlich erklären lassen. Zum Schluss hieß es dann: Ja, ich mache es. Als realistisches Zielgewicht hatte ich 100 kg festgelegt. Und dann ging es am 05.03.2010 los … mit Unterstützung des Eusana-Abnehmprogramms und viel Sport. Morgens durfte es noch ein normales Frühstück geben. Die Mittags- und Abendmahlzeit bestand in der Reduktionsphase aus einem diätetischen Lebensmittel: fettarme Milch und „Pulver“ oder einer Suppe aus dem EU-CELL-Sortiment. Als „Dessert“ gab es 2 – 4 mal die Woche Sport. Bei der vierten Kontrolluntersuchung am 04.08.2010 stand dann die Waage auf 99,7 kg. Ich hatte mein Ziel erreicht. Aber auch mein Gesamtcholesterin hatte sich stark verbessert: von über 230 mg/dl auf 150 mg/dl.

 

Normalerweise würde jetzt die Haltephase kommen. Bei meiner Krankenkasse bezahlte ich aber seit meinem Beitritt einen Übergewichtszuschlag von 30 %. Den würde ich bei einem BMI (Body-Mass-Index) von < 27 nach 1-jährigem Halten loswerden. Da das Abnehmen gerade so gut lief und ich mich wohl fühlte, legte ich mir deshalb ein neues Zielgewicht fest: 91,4 kg. Am 03.11.2010 war es soweit: 91,0 kg zeigte die Waage an. Erster Schritt für mein neues Ziel geschafft. Nun nur noch ein Jahr halten und „tschüss“ mein Zuschlag. Ab jetzt begann also die sogenannte Haltephase. Die Milch-Pulver-Suppen-Mahlzeiten wurden langsam durch „normale“ Speisen ersetzt. Natürlich gab es in dieser Phase auch Rückschläge. Im Februar 2011 war die Waage wieder bei 93 kg. Aber am 04.11.2011 war es dann soweit: 88,8 kg und ein BMI von < 27. Die Krankenkasse erließ mir infolgedessen auch den Übergewichtszuschlag.

Falls jetzt die Frage kommt, ob mir das Ganze leichtfiel, so muss ich sagen: JEIN. Mit dem Milch/Pulver-Drink hatte ich keine Probleme. Schwieriger war für mich, danach die Balance zwischen der vorgeschlagenen gesunden Ernährung und meinen Essgewohnheiten bzw. -vorlieben zu finden und nicht wieder (zu sehr) in alte Muster zu verfallen. Und wenn es doch mal so einen Tag gab, dann gab es  eine Sonderschicht „Dessert“ Sport. Aber ab und zu muss man auch mal etwas für die Seele tun: Burger essen, Schokolade naschen, etc. Darauf wollte ich nicht verzichten und habe es auch nicht getan. Man muss seinen eigenen Weg finden um glücklich zu sein.

 

Abnehmen ist die eine Seite. Auf der anderen Seite steht das Halten seines Gewichtes. Daran arbeite ich im Moment, denn dahin, wo ich mal war (s.o.), will ich nicht mehr zurück.

Fazit:

-      über 30 kg abgenommen,

-      30 % weniger Krankenkassenbeitrag,

-      seit September 2010 keine Blutdrucktabletten mehr,

-      ein besseres Wohlbefinden,

-      ich fühle mich vitaler, selbstbewusster, lockerer,

-      viele Aktivitäten fallen mir leichter als vorher,

-      die  Konfektionsgröße von 44 auf 34/36 bzw. XXXL → L/XL reduziert,

-      die ganzen alten (jetzt zu großen) Klamotten in die Kleidersammlung entsorgt:  nein, ich möchte da nicht wieder hin,

-      ich kann jetzt auch Kleidung kaufen, die mir gefällt und nicht die Kleidung kauft mich, weil ich nur da reinpass(t)e,

-      vielleicht doch eine gesündere Ernährung als vorher, obwohl ich immer noch kein „Karnickel“ bin und auch fast kein „Grünzeug“ esse :-))

Potsdam, Anfang 2012

 

Nachher

PS: Ob andere Personen diese Ergebnisse auch erzielen würden, kann und will ich nicht garantieren, da jeder Mensch auf seine Art anders ist. Man kann und sollte es aber (wenigstens) versuchen. Und eines noch zum Schluss:  Danke, Frau Höfert ! ! !

E.R.